
Grundsteuer-
management
Umfassende Lösung für Unternehmen mit vielen Grundstücken, Bauten oder komplexen Strukturen: von der Erstübermittlung bis zur Bescheidprüfung – sogar mit optionalem Scan-Modul und Anbindung an Buchungssysteme.
Die Grundsteuer-Lösung bei komplexen Unternehmensstrukturen
Die bisherige Erhebung der Grundsteuer wurde 2018 durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts gekippt und durch die Grundsteuerreform neu geregelt.Für diesen neuen digitalisierten Prozess ist das INFOLOG Grundsteuermanagement die umfassende Lösung, die sich speziell an größere Unternehmen/Konzerne mit vielen wirtschaftlichen Einheiten, Grundstücken, Bauten und komplexen Strukturen richtet. Ebenso werden Betriebe der Land- und Forstwirtschaft abgebildet.
Von der elektronischen Erstübermittlung der Grundsteuererklärung über die regelmäßigen Fortschreibungsanforderungen bis hin zur Aufhebung der Grundstückswerte werden alle Erklärungsarten abgedeckt. Die Prüfung der Grundsteuerwertbescheide erfolgt genauso in der Anwendung wie die Prüfung der Grundsteuerbescheide der Gemeinden. Bei größerem Belegaufkommen ersetzt die optionale Scan-Lösung das manuelle Erfassen der eingehenden Bescheide. Selbstverständlich werden neben dem Bundesmodell auch die abweichenden Berechnungsmodelle einzelner Bundesländer abgedeckt.
Übersichtliche Auswertungen aller Daten und eine optionale Buchungs-Schnittstelle für die Grundsteuerbeträge runden die Anwendung ab.
INFOLOG TAX SUITE
Ertragsteuern
Tax Reporting Steuerdeklaration
Indirekte Steuern
Speziallösungen
Modular. Flexibel. Vernetzt.
Alle Vorteile auf einen Blick
- Umfassende Lösung für Belange großer Unternehmen mit vielen/komplexen wirtschaftlichen Einheiten
- Abbildung des gesamten Lebenszyklus von der Hauptfeststellung über die Fortschreibungen bis zur Aufhebung der Grundsteuerwerte
- Vielfältige Importmöglichkeiten zur Nutzung vorhandener Daten aus Vorsystemen (z. B. Excel-/CSV-Dateien, SAP RE-FX)
- Anbindung von BORIS für automatisierten Abruf und Abgleich der Bodenrichtwerte
- Elektronische Übermittlung der Grundsteuererklärungen mit der jeweils aktuellen Elster-Schnittstelle
- Optionales Auslesen eingescannter Bescheide bei größerem Belegaufkommen bzw. Nutzung von rückübermittelten Bescheiden, wenn verfügbar
- Vorberechnung erwarteter Werte unter Berücksichtigung des jeweils geltenden Berechnungsmodells
- Übersichtliche Prüfung von Grundsteuerwertbescheiden (ehemals Einheitswertbescheide) sowie der Grundsteuerbescheide der Gemeinden über komfortable Soll-/Ist-Vergleiche
- Bereitstellung von aufbereiteten Daten des statistischen Bundesamtes für die Gemeindeinformationen und der Hebesätze
- Optionale Buchungsschnittstelle für nahtlose Anbindung an das Rechnungswesen
- Optionale Integration mit weiteren Anwendungen der INFOLOG TAX SUITE
Häufige Fragen zur Grundsteuer
Wann muss eine Fortschreibung der Grundsteuer erfolgen?
Eine Fortschreibung wird erforderlich, wenn sich die tatsächlichen oder rechtlichen Verhältnisse eines Grundstücks so ändern, dass sich hierdurch der Grundsteuerwert oder der Grundsteuermessbetrag ändern kann. Auslöser können beispielsweise Neubauten, Erweiterungen, Nutzungsänderungen, Grundstücksteilungen oder Eigentümerwechsel sein. Unternehmen sollten solche Änderungen fortlaufend überwachen, um gesetzliche Anzeige- und Erklärungspflichten fristgerecht zu erfüllen und fehlerhafte Steuerfestsetzungen zu vermeiden.
Welche Grundsteuerbescheide sollten Unternehmen inhaltlich prüfen?
Im Rahmen der Grundsteuer werden – abhängig vom jeweiligen Bundesland und Verfahrensstand – insbesondere der Grundsteuerwert, der Grundsteuermessbetrag sowie die endgültige Grundsteuer durch verschiedene Bescheide festgestellt. Unternehmen sollten diese Bescheide sorgfältig auf Plausibilität sowie auf die korrekte Übernahme der zugrunde liegenden Grundstücksdaten prüfen. Fehler in einem frühen Bescheid wirken sich häufig auf die nachfolgenden Bescheide aus und sollten deshalb möglichst früh erkannt werden.
Welche Änderungen an einem Grundstück können Auswirkungen auf die Grundsteuer haben?
Auswirkungen auf die Grundsteuer können unter anderem durch Neubauten, Abrisse, Anbauten, Nutzungsänderungen, Grundstücksteilungen oder Flächenänderungen entstehen. Auch Änderungen der Eigentumsverhältnisse können bewertungsrechtliche Folgen haben. Je nach Art der Änderung entstehen Anzeige- oder Erklärungspflichten. Unternehmen sollten Veränderungen an ihren Grundstücken deshalb frühzeitig erfassen und deren steuerliche Auswirkungen regelmäßig prüfen.
Wie lassen sich Grundsteuerdaten langfristig aktuell halten?
Nach der Hauptfeststellung endet der Grundsteuerprozess nicht. Grundstücksdaten müssen dauerhaft gepflegt werden, da Veränderungen an Grundstücken neue Anzeige- oder Erklärungspflichten auslösen und sich auf künftige Feststellungen oder Grundsteuerbescheide auswirken können. Werden Änderungen nicht zeitnah erfasst, steigt das Risiko fehlerhafter Steuerfestsetzungen oder versäumter Fristen. Das INFOLOG Grundsteuer-Tool ist die optimale Lösung, um eine strukturierte und zentrale Datenhaltung zu erstellen und jederzeit Änderungen, Bescheide und Fristen dauerhaft nachvollziehbar zu dokumentieren und die Datenqualität langfristig sicherzustellen. Ob 100 oder mehrere Tausend Gebäude verwaltet werden, spielt dabei keine Rolle, das Tool führt effizient durch den gesamten Grundsteuerprozess.