Das zugrundeliegende komplexe Berechnungsmodell wird in einem multidimensionalen OLAP-System, welches in Echtzeit rechnet, abgebildet. Ergebnis sind Kostenaufschläge je produzierender Konzerngesellschaft.
Flexibilität erlangt das System durch eine Reihe von Parametertabellen, mit denen u. a. gesteuert wird, welche Kostenarten in die Berechnung einfließen.
Um die Laufzeit der Kalkulation möglichst gering zu halten, werden laufzeitintensive Berechnungen, wie z. B. notwendige Matrizenmultiplikationen, mittels einer Java-basierten Lösung realisiert.
Da die Anforderungen des Berechnungsmodells an die Inputdaten häufig nicht direkt von den operativen Vorsystemen erfüllt werden können, wird ein spezielles Modul zur Transformation der Inputdaten vorgelagert. Ein Beispiel hierzu ist die Berechnung innerbetrieblicher Umsätze aus mehreren unabhängigen Quellen, aus denen transaktions- und produktspezifische innerbetriebliche Umsatzdaten hergeleitet werden.
Die errechneten Aufschläge werden abschließend in ein nachgelagertes Modul übertragen und können dann über ein beliebiges Medium publiziert werden.
Als zentrales Werkzeug wird ein Realtime-OLAP-System wie IBM Cognos TM1 eingesetzt, u. a. aufgrund seiner Vorteile in Bezug auf