Pressespiegel
E-Bilanz: Spielfeld für Standardlösungen
(DER BETRIEB, Nr. 6, 11. 02. 2011)
Die elektronische Übermittlung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung (E-Bilanz) wird ein Jahr später als geplant zur Pflicht. Start ist nun erst für Geschäftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2011 beginnen. Bis Ende April läuft nun eine viel beachtete Pilotphase. Software-Anbieter testen mit ausgewählten Betrieben das von der Finanzverwaltung geforderte Verfahren. ... Das Thema hat aktuell höchste Bedeutung, sagt Reinhard Krug, Geschäftsführer der INFOLOG GmbH. Das Kölner Unternehmen entwickelt Standardsysteme für Steuerabteilungen. „Die E-Bilanz wurde seit 2009 auf jeder unserer Veranstaltungen thematisiert“, so Krug. „Bereits im Jahr 2010 haben unsere Kunden Projektgruppen gegründet, die sich mit dem Thema intensiv beschäftigen. Unsere Aufgabe sehen wir darin, unsere Kunden softwaretechnisch optimal zu begleiten.“ Hierzu entwickelt das Unternehmen ein E-Bilanz-Modul, das die Daten des Steuerbilanztools mit den zusätzlich notwendigen Daten kombiniert, die das BMF in der Taxonomie festgeschrieben hat. Daraus wird die E-Bilanz erzeugt sowie mithilfe des offiziell vom BMF dafür bereitgestellten Elster Developer Toolkit (Elster DTK) validiert und übertragen. Darüber hinaus nimmt INFOLOG mit ausgewählten Kunden an der Pilotphase teil. Zudem ist das Unternehmen von Anfang an aktives Mitglied im IT-Arbeitskreis Taxonomie. Wie groß der Mehraufwand für Steuerabteilungen wirklich sein wird, ist noch unklar. „Diese Frage wird schon länger diskutiert“, sagt Reinhard Krug. Der INFOLOG Geschäftsführer ist aber sicher: „Die von der Politik geäußerten 500.000 € für alle Unternehmen sind natürlich absolut unrealistisch.“ Pauschal lasse sich über die Mehraufwendungen keine Aussage treffen. Wie hoch die Kosten pro Unternehmen ausfallen, werde von vielen Einflussfaktoren abhängen: Stärke des Eingriffs in den Kontenrahmen, dafür benötigter Anpassungsaufwand im ERP-System, Notwendigkeit zur Anpassung weiterer Systeme, Höhe des Aufwands zur Implementierung einer geeigneten E-Bilanz-Software und der Verankerung der damit einhergehenden Unternehmensprozesse. Erste Antworten erhoffen sich die INFOLOG-Verantwortlichen nach Ende der Pilotphase. „Sie wird neben der softwaretechnischen Praktikabilität auch dazu dienen, die inhaltliche Seite der Taxonomie zu verifizieren“, sagt Krug. „Wir haben unseren Kunden gegenüber eine hinreichend frühe softwareseitige Unterstützung während der Pilotphase zugesagt.“
BilMoG: Ende der Einheitsbilanz
(DER BETRIEB, Nr. 6, 11. 02. 2011)
Mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ist vor zwei Jahren die größte Reform des Handelsgesetzbuchs seit über 20 Jahren in Kraft getreten. Die Anbieter von Steuer-Software haben ihre Produkte angepasst. Noch bevor die E-Bilanz Pflicht wird, muss das BilMoG umgesetzt werden. ... Eine flexible Lösung bietet auch INFOLOG an. „Die INFOLOG-Steuersuite enthält mit den Komponenten Steuerbilanztool die Herleitung der Steuerbilanz aus der Handelsbilanz und mit dem Steuerberechnungstool unter anderem die Berechnung der laufenden und latenten Steuern“, erklärt Geschäftsführer Reinhard Krug. Beide Tools können sowohl autonom als auch verzahnt eingesetzt werden. Im Steuerbilanztool werden die Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz als einzelne Sachverhalte mittels Excel-Funktionalität abgebildet. „Der Benutzer erhält somit alle Freiheitsgrade auch komplexe Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz gemäß der steuerlichen Vorschriften zu erfassen“, so Krug. „Im Steuerberechnungstool erfolgen alle Berechnungen auf aktuellem Stand des BilMoG, insbesondere bezogen auf die Behandlung von latenten Steuern, Verlustvorträgen und der Zinsschranke.“



